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Wenn Schauspielerinnen singen, geht es manchmal gut
Zusammen mit M.Ward, der in der Indie-Americana-Szene für seine Kollaborationen mit den Bright Eyes, Howe Gelb und PJ Harvey bekannt und sehr geliebt ist, hat Zooey Deschanel nun ein wunderbar kleines Album unter dem Bandnamen She&Him herausgebracht. Es trägt den schlichten Titel „Volume One“ und lässt gleich auf sehr viel mehr hoffen. Auftritt von She&Him in der Craig Ferguson-Talk Show
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Die Lieder sind eine Ansammlung von herzzerreißenden kleinen Liebesgeschichten und vor allem natürlich über das Traurige danach. Das Erstaunlich daran: All diese Songs hat Zooey selbst geschrieben. In den langen Pausen zwischen ihren Auftritten, am Set und im Hotelzimmer hat sie immer wieder an ihren Liedern gefeilt, Texte geschrieben und die Songs eingespielt. Kennengelernt haben sich M. Ward und Zooey, als sie für den Soundtrack des (eher obskuren) Films „The Go-Getter“ ein Duett aufnahmen. Als Ward erfuhr (für seine Freunde übrigens Matt), dass Zooey einen ganzen Computer voller Songs hatte, wollte er die hören. Nach ein bisschen Geziere schickte sie ihm ihre Aufnahmen, Ward war völlig aus dem Häuschen und beide beschlossen gleich, aus dem rohen Demo eine Platte zu machen. Also: ein paar Tage Studio und fertig ist eine wunderschöne CD voller herzzerreißender Songs über Liebesschmerz, darüber, dass der Ex doch bitte so gut sein soll und einem nicht seine neue Flamme vorstellen und, ach, überhaupt: das Leben und die Liebe eben. Ihre Vorbilder sind ebenso zahlreich wie hörbar: Es gibt den durchkomponierten Harmonie-Gesag der "Carter-Family" und der "Ronettes", die Instrumentierung erinnert bisweilen an Nashvilles Super-Gitarristen und Produzenten Chet Atkins und über allem schwebt der nostalgische Hauch der perfekten Popmusik-Ära der 60er-Jahre. Bei uns ist die Platte noch nicht raus, auf der myspace-Seite der beiden kannst du dir aber alle Songs anhören.
Volume One von She&Him ist bei Merge Records erschienen. Volume Two ist angeblich schon in Arbeit.